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Pünktlich 9.20 Uhr standen 16 Wanderfreunde am Bahnhof in Schwabach, um Fahrgemeinschaften für die Fahrt zum Parkplatz Seezentrum Heuberg zu bilden. Nach kurzer Absprache zur Fahrtroute ging es auch schon los. Nach etwa 30 Minuten am Seezentrum Heuberg angekommen, warteten schon noch drei andere Wanderfreunde auf uns.
Für Beate und mich war es nach 6 Wanderungen als Wanderführer im Bayerwald (wie Roland am Mittag anmerkte, also im „Ausland“) die erste Wanderung in großer Runde hier vor Ort. Nach ein paar Informationen zum Ablauf der heutigen Wanderung (ein Waldstück hatten wir wegen möglicher Glättegefahren aus der Route herausgenommen) machten wir uns auf dem Weg nach Heuberg zur Kirche St. Walburga, wo wir vom Kirchenpfleger Herrn Steigleder bereits erwartet wurden.
Und was wir dort sahen, ist nach Restaurierung wirklich ein Schmuckstück. Schade, dass man aus Angst vor Beschädigungen die Kirche nur nach Anmeldung besuchen kann. Die erste Kirche wurde an dieser Stelle in der Zeit von 1057 bis 1075 errichtet, der heutige Kirchenbau 1792 geweiht. Von Herrn Steigleder erfuhren wir allerhand Interessantes zur Geschichte der Kirche, aber auch zur Ausstattung, z.B. zum Hochaltar und den beiden Seitenaltären. Wir konnten auch noch auf die Empore steigen, wo seit 1898 eine Bittner Orgel ihren Platz hat.
Mit diesen Eindrücken im Gepäck ging es nun in die Natur, zunächst wieder zurück zum Seezentrum Heuberg und dann weiter auf der Südseite am Großen Rothsee entlang. Immer wieder konnte man einen Blick auf den größtenteils zugefrorenen See erhaschen, und auch wenn wir heute kein „Lisa“-Wetter hatten, erzeugte der bedeckte Himmel eine melancholische Stimmung auf dem See. Die winterliche Stille tat ihr Übriges dazu.

In der Nähe von Kronmühle erreichten wir den Damm zwischen Großem und Kleinem Rothsee. Zur Begrüßung hatten sich auf dem Eis des Kleinen Rothsees einige Graureiher eingefunden. Nun war es nicht mehr weit bis zum Strandhaus, wo wir Mittagseinkehr hielten. Besonders gefreut hat uns, dass es sich 5 weitere Wanderfreunde nicht hatten nehmen lassen, uns bei der Einkehr Gesellschaft zu leisten. An der langen Tafel sah man zufriedene Gesichter – ein Zeichen, dass es allen geschmeckt hat.
So gestärkt machten wir uns auf den Rückweg. Aber was wäre eine Donnerstagswanderung unserer Gruppe ohne das obligatorische Dessert. Also machten wir kurzerhand noch einmal Stopp an einer Bank mit Seeblick und verkosteten die selbstgemachten Liköre von Helga und Renate sowie einen Liebestrunk aus dem Bayerwald von Beate und Gerd.
Damit waren wir topfit für den Rückweg zum Seezentrum Heuberg, diesmal auf dem Weg am nördlichen Ufer des Großen Rothsees entlang. Unterwegs konnten wir noch einen Blick auf das Naturschutzgebiet am See werfen sowie das Gebäude der Wasserwirtschaft, was zum einen zur Regulierung des Wasserstandes zwischen See und Main-Donau-Kanal und zum anderen zur Stromerzeugung genutzt wird.
Mit ca. 15.000 Schritten in den Beinen erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt und traten etwas müde, aber gut gelaunt die Heimfahrt an.
Geschrieben von Gerd Wöhl.
Danke, sehr schön gemacht, prima!
Aber bitte noch in eimem Jahrgangsordner „2026“ hinterlegen, weil man sonst meint, nach 2025 kommt nichts mehr.
VG Roland
Dann muss ich mich in die Tiefen von wordpress reinlesen. Mal gucken.
Super, geht doch! Danke
Es geht alles, aber selbst ich (wordPress) brauche manchmal etwas Zeit.