Stimmungsvolle Weihnachtsfeier des FAV Schwabach
Am Freitag vor dem dritten Advent 2025 fand die Weihnachtsfeier unseres Wandervereins in der gemütlichen Gaststätte „Hosagärtla“ statt. Wir hatten das Hösagärtla ja gerade im Sommer mit überwältigender Mehrheit zu unserem Vereinslokal gewählt.

Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung und erlebten einen Abend voller Gemeinschaft und vorweihnachtlicher Freude. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war das reichhaltige Buffet, welches keine Wünsche offen ließ. Die kulinarische Vielfalt im asiatischen Geschmack fand Gefallen und sorgte für Zufriedenheit bei unseren Mitgliedern. Ein Weihnachtsessen als Büfett – ja es gab anfangs doch Vorbehalte. Also gingen wir dieses Wagnis ein und es war gut so.
Und „Alle Jahre wieder“ begrüßten wir die „Oh so fröhliche Weihnachtszeit.“ Gemeinsam sangen wir Weihnachtslieder, was die festliche Atmosphäre untermauerte. Die vertrauten Melodien stimmten alle auf die bevorstehenden Feiertage ein. Für heitere Abwechslung sorgten Helga und Gisela, die mit ihren humorvollen Weihnachtsgeschichten für viel Gelächter und gute Laune sorgten. Helga klärte uns über die neuesten Bekanntmachungen der Finanzbehörden auf, denn auch Weihnachtsengel seien steuerpflichtig. Bei welchem Finanzamt eigentlich ?
Schön war’s. In neuem Ambiente und mit neuer Umrahmung war die Weihnachtsfeier des FAV Schwabach in diesem Jahr ein gelungener Treff unseres Vereins. Und das verdanken wir insbesondere unserer Helga, die die Feier mit vielen Ideen und organisatorischem Geschick vorbereitete. Vielen Dank an Helga und allen Helfern und Teilnehmern für diesen gelungenen Abend. So bot die Weihnachtsfeier eine wunderbare Gelegenheit, das Jahr in ausgelassener Runde ausklingen zu lassen und sich gemeinsam auf die Weihnachtszeit einzustimmen.
Die Beiträge von Gisela, Lisa und Helga werden aus Copyright Gründen nicht auf der Website veröffentlicht.
Alle Bilder Findet Ihr unter:
https://photos.app.goo.gl/Pp7ScSZfs287HXTP6
Der Sonderpreis
und die Geschichte dahinter

Ich hatte es seit längerer Zeit geahnt, oder besser gesagt, befürchtet.
Die diesjährige Weihnachtsfeier wurde missbraucht, um mir einen Preis, bzw. eine Ehrung zukommen zu lassen.
Wozu das? Für nicht mal zwei Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit als euer Wanderreferent? Das widerspricht sämtlichen Regeln der Vereinsethik, das kann nicht sein! Der Walter, unser Pressefuzzi, wie manche ihn nennen, hat es in seiner ausschweifenden Laudatio allerdings anders ausgedrückt, und das steht auch auf dem halben Zwetschgenbaum, der die Basis des Preises bildet:
„Für Dein Engagement als führender Wanderführer, Fotograf und Schreiberling“
Mit dem „führenden Wanderführer“ kann er nur gemeint haben, dass ich bei den Wanderungen eurer Wanderführerin Lisa hin und wieder vorneweg laufe, um zu vermeiden, dass sie vom rechten Weg abkommt. Gut, ab und zu habe ich sie vertreten, weil sie ein neues Ersatzknie bekommen hat. Aber das mache ich ja meiner Frau zuliebe, weil ihr die schönen Wanderungen, die sie für euch aussucht, auch genießen und erleben sollt.
In der weiteren Formulierung „Fotograf und Schreiberling“ mag vielleicht schon eher die Ursache meiner Befürchtungen zu finden sein.
Dazu muss ich allerdings etwas ausholen und in der Frühgeschichte unseres Vereins kramen. Ich gestehe, meiner Frau Lisa abgeraten zu haben, zur Gründungsversammlung des Vereins 2012 zu gehen, weil da immer die lukrativen Posten ausgehandelt werden, für die dann später auch Anstecknadeln und Urkunden vergeben werden und Bilder für die Presse gemacht werden, für die man sich hinterher rechtfertigen muss. Es hat leider nichts genützt, sie ist dann trotzdem mit der Mitgliedsnummer 12 „Kulturreferentin“ und Wanderführerin geworden.
Was mich betrifft, so trage ich die Nummer 37, ohne jemals den Wunsch dazu geäußert zu haben, ich bin einfach zwangsvereinnahmt worden. Daraus könnt ihr schon erahnen, mit welcher Begeisterung ich zur ersten Wanderung angetreten bin! Vorsichtshalber habe ich meine Kamera bewusst zu Hause gelassen, um keinen der Mitwanderer zu verschrecken, wenn ich vor ihm rumknipse.
Mein persönliches Archiv sagt mir, dass ich dann erstmals im April 2013 bei den Christrosen in Hohenstadt die Lähmung meines rechten Zeigefingers lösen konnte und die Wanderung auch in Bildern dokumentiert habe. Um nichts zu vergessen, habe ich mir dann auch noch aufgeschrieben, welche Wege wir gewandert sind und wo wir eingekehrt sind. All das könnt ihr auch heute noch, auch auf unserer neuen Homepage unter dem Jahr 2013 nachlesen. Und damit genau dies so sein kann habe ich seitdem das Bedürfnis, dies bei all meinen Wanderungen mit euch immer wieder zu tun, um die Entwicklung des Vereins nicht nur in nüchternen Protokollen nachlesen zu müssen, sondern jedem einzelnen die Möglichkeit zu geben, seine persönliche Vereinsgeschichte nachzuerleben. Denn all das ist nur möglich, weil einerseits die mit den „lukrativen Posten“ und andererseits diejenigen, die dem Verein Leben geben, also ihr alle, so harmonisch und freundschaftlich zusammenwirken.
Wenn ich nun also so zurückblicke und zu grübeln anfange, muss ich immer mehr feststellen, dass ich mir diesen Preis eigentlich redlich verdient habe und das tolle daran ist, dass ihr alle dazu genauso aktiv und fleißig mitgeholfen habt. Darum gehört der Preis eigentlich uns allen und ich bin halt nun der Leidtragende und muss ihn behalten. Vielen Dank!!!
Euer Wanderreferent, Ersatzwanderführer, Fotograf, Schreiberling und Chronist
Roland